Vorstand

Der aktuelle Vorstand wurde am 09.09.2011 gewählt und besteht aus ...

Fr. Elizabeth Gavi (Vorsitzende)

Fr. Joyce Folwaczny

Fr. Heidi Ivangs-Kariuki

Fr. Amala Frankline

Fr. Conny Hentschel

Fr. Kristin Riegelsberger

Hr. Kidane Ghebrehiwet

Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Maisha Selbsthilfegruppe afrikanischer Frauen in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und führt den Namen Maisha e.V. Selbsthilfegruppe afrikanischer Frauen in Deutschland nach der Eintragung ins Vereinsregister. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Gerichtsstand des Vereins ist Frankfurt am Main.
§ 2 Zweck und Aufgabe

1.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes SATZUNG,,steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung" (§§5lffAO).Diesen Zwecken dient der Verein. Solange der Verein noch über keine eigenen Räume verfügt, ist die Adresse der 1. Vorsitzenden Vereinsadresse.

2.      Zweck des Vereins ist die Arbeit zur Verbesserung der psychischen und sozialen Situation afrikanischer Frauen in Deutschland. Dazu gehören Hilfestellung bei der notwendigen Integration in das bestehende Gesellschaftssystem mit seinen bürokratischen, technischen, beruflichen und sozialen Aspekten und Hilfe bei der Bewahrung der eigenen Identität und Tradition. Wichtig ist auch der Aufbau von Kontakten mit Deutschen Frauen um gegenseitige Toleranz und Vorurteilsfreiheit zu fördern und Rassismus zu bekämpfen.

3.      Die Arbeit des Vereins besteht vorwiegend in Angeboten an afrikanische, afrodeutsche und afrikanisch verheiratete Frauen in der Erwachsenenbildung und der psychosozialen Beratung sowie der Förderung der Kommunikation dieser Gruppen untereinander und mit anderen Frauen. Ziel ist es, den Frauen zu ermöglichen, die jeweils andere in ihrer Verschiedenartigkeit und doch G1eichwertigkeit zu akzeptieren und dadurch interkulturelles Lernen möglich zu machen.
§ 3 Erwerb und Verwaltung von Vermögen

1.      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke Das gesamte Vermögen der Vereins, einschließlich etwa erzielter Überschüsse, darf ausschließlich für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Keine Person darf durch Aufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

2.      Die Vereinsmitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

3.      Die Buchführung und die sachgemäße Verwendung der Mittel wird jedes Jahr einmal durch 2 Mitglieder des Schlichtungsausschusses überprüft, die von der Mitgliederversammlung gewählt wurden.
§ 4 Mitgliedschaft

1.      Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die die Ziele des Vereins anerkennt und unterstützt.

2.      Der Antrag auf Mitgliedschaft kann schriftlich oder mündlich gestellt werden.

3.      Über den Antrag auf Aufnahme als ordentliches Mitglied entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung entscheidet die nächste Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit.

4.      Fördernde Mitlieder können alle Personen und Personenmehrheiten werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Die Aufnahme eines fördernden Mitglieds erfolgt auf Beschluß des Vorstands und muß von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung bestätigt werden. Fördernde Mitglieder sind nicht stimmberechtigt. Auf Wunsch kann die Mitgliederversammlung dem fördernden Mitglied Rederecht geben.

5.      Personen, die sich im besonderen Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern werden.

6.      Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

7.      Der Ausschluß aus dem Verein ist möglich bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Ziele oder Interessen des Vereins. Über den Ausschluß entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

8.      Die Mitgliedschaft kann durch Streichung aus der Mitgliederliste beendet werden, wenn ein Mitglied mit mehr als 2 Jahresbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung muß von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung bestätigt werden,

9.      Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Der Jahresbeitrag für ordentliche Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Jahresbeitrag eines fördernden Mitglieds ist mit dem Vorstand zu vereinbaren. Die Vereinbarung bedarf der Bestätigung durch die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.
§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

1.    die Mitgliederversammlung

2.    der Vorstand

3.    der Schlichtungs- und Prüfungsausschuß
§ 6 Mitgliederversammlung

1.       Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Sie ist vom Vorstand im ersten Quartal des Geschäftsjahres einzuberufen.

2.       Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand nach Bedarf einberufen werden. Wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder auf Antrag eines Zehntels der Mitglieder muß eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

3.       Eine Mitgliederversammlung ist ordnungsgemäß einberufen, wenn die von 2 Vorstandsmitgliedern unterschriebene Einladung mit Tagesordnung mindestens zwei Woche vor dem Termin den Mitgliedern zugegangen ist.
§ 7 Aufgaben der ordentlichen Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat u.a. die Aufgaben:

- den Jahresbericht des Vorstandes entgegenzunehmen

- den Finanzplan zu genehmigen

- über die Entlastung des Vorstands zu entscheiden

- die Mitglieder des Vorstands zu wählen

- die Richtlinien für das kommende Jahr zu beschließen

- Wahl des Schlichtungsausschusses, der aus 3 Mitgliedern besteht, die auch die Prüfung des Kassenberichts vornehmen
§ 8 Beschlußfähigkeit und Stimmberechtigung der Mitgliederversammlung

1.      Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

2.      Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

3.      Stimmberechtigt sind alle in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder nach einmonatiger Mitgliedschaft.

4.      Ein Mitglied, das mit mehr als 2 Monatsbeiträgen im Rückstand ist, darf auf einer Mitgliederversammlung nicht mit abstimmen.
§ 9 Der Vorstand

1.      Der Vorstand setzt sich zusammen aus mindestens 3, in der Regel 5 weiblichen Mitgliedern:

der von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählten 1. Vorsitzenden, der 2 Vorsitzenden, der Schatzmeisterin, der Schriftführerin und bis zu 3 von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählten weiteren Personen.

2.      Gewählt wird für das 1. Jahr, Wiederwahl ist zulässig.

3.      In einem besonderen Wahlgang können bis zu 3 Ersatzfrauen für den Vorstand gewählt werden. Gemäß der bei der Wahl durch die Stimmenanzahl bestimmte Reihenfolge (bei Stimmengleichheit ist eine Stichwahl erforderlich) rückt jeweils eine Ersatzfrau bis zur nächsten ordentlichen

4.      Abstand die Vorstandssitzungen stattfinden und die außerdem die Arbeit des geschäftsführenden Vorstands regelt

5.      Der Vorstand erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten und verwaltet das Vereinsvermögen

6.      Gesetzliche Vertreter des Vereins sind die beiden Vorstandsvorsitzenden. Sie sind einzelvertretungsberechtigt (§ 26 BGB).

7.      Der Vorstand kann bei Bedarf zu seiner Entlastung eine Geschäftsführerin einstellen.

8.      Beschlußfähig sind Vorstandssitzungen, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse können mit 2/3-Mehrheit gefaßt werden. Alle Vorstandsbeschlüsse müssen protokolliert werden. Die Protokolle müssen von der Protokollführerin und der Vorstandsvorsitzenden unterzeichnet werden.
§ 11 Protokollführung

Über alle Mitgliederversammlungen und Sitzungen des Vorstands und des geschäftsführenden Vorstands sind Beschlußprotokolle anzufertigen, die von der jeweiligen Protokollführerin unterschrieben werden und vom Vorstand genehmigt werden müssen.
§ 12 Satzungsänderung und Auflösung

1.    Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins können nur gefaßt werden wenn 9/3 aller Mitglieder in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung zustimmen, wobei in der Einladung diese Anträge auf der Tagesordnung zu verzeichnen sind.

2.    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des vorbezeichneten Vereinszwecks ist das Vermögen des Vereins der AGISRA zu übertragen, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke mit gleichem Projektziel verwenden muß.

Die vorstehende Satzung wurde am 23.1.1996 in Frankfurt a. M. beschlossen.